Matcha – vom Ritual zum Lifestyle
Matcha hat schon eine lange Tradition. Er zählt zu den grünen Tees, wird jedoch anders verarbeitet.
Ursprünglich stammt das Getränk aus Japan. Der aktuelle Trend und die gestiegene Nachfrage haben jedoch auch andere Länder aktiv werden lassen – mit Auswirkungen auf Preis und Qualität.
Die Teepflanzen wachsen auf Plantagen und werden beschattet. Die Intensität der Beschattung beeinflusst den Geschmack – so entstehen verschiedene Qualitäten, zum Beispiel Matcha Sei, Matcha Jaku und Matcha Kai.
Die Verarbeitung von klassischem Grüntee lässt sich kurz so beschreiben: Die Teeblätter werden gepflückt, gedämpft und schonend getrocknet. Für die Zubereitung werden die Blätter mit heißem Wasser aufgegossen; getrunken wird nur der Aufguss.
Bei Matcha ist bereits das Ausgangsprodukt ein anderes: Das Blattfleisch wird von den Blattadern getrennt, zu einem Brei verarbeitet und über Heißluft getrocknet. Damit das Endprodukt so fein wird, wird die getrocknete Masse in Steinmühlen zu einem sehr feinen Pulver vermahlen.
Wir trinken also das ganze Blatt! Das hat besondere Vorteile: Matcha ist reich an wertvollen Inhaltsstoffen – Polyphenolen mit antioxidativer Wirkung, Aminosäuren, Vitaminen und Mineralstoffen. Er enthält zwar ebenfalls Koffein, doch die Wirkung ist mit Kaffee nicht zu vergleichen. Durch die ebenfalls enthaltene Aminosäure L-Theanin wird die Energie gleichmäßiger freigesetzt.
Die Informationen rund um Matcha und die richtige Zubereitung durften die Schülerinnen des Wahlfachs „Professionelle Kaffeezubereitung“ im Augsburger TeeGschwendner kennenlernen. Eine hervorragende Gelegenheit, jenseits gehypter Getränkemixturen Hintergründe und korrekte Zubereitung aus erster Hand zu erfahren.
Unserem Schulleiter und Barista, Wolfgang Ullmann gelang das Vermischen von Matchapulver und Wasser besonders gut
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Fotos und Text: Stefanie Steiner










